Besuch Photokina 2018

Die Fotogilde zu Besuch auf der Photokina

Das traditionelle Fotowochenende der Fotogilde Uelzen führte die Mitglieder in diesem Jahr Ende September nach Köln. Der Termin war so gewählt, dass ein Besuch der Photokina Teil des Programms war. Während ein Teil der Gruppe die Bahn zur Anreise nutze, kamen andere mit dem Wagen. Als besondere Gäste waren auch einige Freunde unserer Partnerschaft aus der Normandie angereist. Die warmen Temperaturen luden uns ein, den ersten Spaziergang vom Hotel zu Fuß zurückzulegen. In einem Eiscafé genossen wir das Treiben um uns herum und mit dem Finger am Auslöser der Fotoapparate machten wir uns ein Bild der Szenerie. Trotz ähnlicher Motive zeigten die Ergebnisse recht unterschiedliche Sichtweisen auf die Stadt, die Besucher und das damit verbundene Treiben.
Beim gemeinsamen Essen in der Brauerei Pfaffen wurden gefachsimpelt und lebhaft Erinnerungen ausgetauscht, während der Köbes nicht nachließ, uns immer wieder mit den frisch gefüllten typischen Kölschgläsern zu versorgen. An der Hotelbar lernten wir spät abends eine Fotogruppe aus der Nähe von Nordhorn kennen, der wir versprachen in Kontakt zu bleiben.
Der Freitag stand im Zeichen des Besuchs der Photokina. Den persönlichen Interessen folgend waren wir alleine oder in kleinen Gruppen unterwegs. Versuche, sich in größeren Gruppen zum Essen zu treffen, scheiterten insbesondere auch an den wenigen und entsprechend überfüllten gastronomischen Einrichtungen auf dem Messegelände. Anlaufpunkt nach dem Verlassen der Messehallen war das Triangle. Von seiner Aussichtsplattform konnten wir bei guter Sicht den Panoramablick auf Köln genießen und natürlich fotografieren.
Ein kurzer Spaziergang führte uns von dort direkt zu Lenin in die HoteLux KGB Bar, einem „beliebter Treffpunkt der Kölner Studentenszene und Nachtschwärmer“ - Essen und Trinken nach russischer Art.
Die befürchteten Demonstrationen am darauffolgenden Samstag anlässlich einer Moscheeeröffnung blieben aus. So stand unserer Stadtführung nichts im Wege. Sehr kompetent und kurzweilig führte uns Kölns „bester Stadtführer“ durch die Geschichte der Stadt und zeigte uns die Spuren vergangener Zeiten, immer auch aus dem Blick eines Fotografen gesehen. Ganz spontan fanden wir am Rheingarten ein hübsches traditionelles Lokal, in dem unsere Gruppe Platz fand. Kölner Spezialitäten waren im Angebot, womit aber nicht nur das Kölsch gemeint ist. Nach einer entsprechenden Erholungsphase ging es zurück Richtung Zentrum. Eine Dombesichtigung durfte nicht fehlen, anderen kam der Kaffeehausbesuch sehr gelegen, wieder andere waren noch ohne Unterbrechung auf Motivsuche.
Ganz auf den Massentourismus ausgelegt ist das „Früh am Dom“ – „Das jitt es nur in Kölle“. Hier waren für uns Tische im Brauhauskeller reserviert und es bot sich Gelegenheit zur umfassenden Stärkung. Der nächste Höhepunkt an diesem Abend war die Illumination zur Domwallfahrt (Hundert Jahre Ende des I. Weltkrieges). Wir hatten einen günstigen Platz ergattert, von dem wir einiges in Bild und Ton festhalten konnten, auch wieder ein einmaliges Erlebnis.
Der Abend lockte die Nachtschwärmer in „Papa Joes Jazzlokal -Em Steckstrump-“ Deutschlands ältestes Jazzlokal mit täglichem Live-Jazz. Nach anfänglichem Platzmangel Modell „Sardinenbüchse“ wurden dann doch Plätze auf dem „Balkon“ frei und es bot sich sogar Gelegenheit die Szene fotografisch einzufangen. Ein Highlight war der Cocktail-Roboter, der automatisch die Cocktails mischt.
Am Samstagvormittag waren wir in kleinen Gruppen mit verschiedenen Zielen unterwegs wie Kirchenchor, Spaziergang durch die Altstadt oder am Rheinufer, Panoramablick vom Triangle oder eine Fahrt mit dem Schiff auf dem Rhein. Das erlebnisreiche Fotowochenende wird allen Teilnehmern sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Bilder: