Austausch mit Frankreich 2007-2011


Austausch mit Frankreich


Austausch 2011
Fotogilde Uelzen hatte wieder Besuch aus Frankreich

Seit über 30 Jahren besteht dieser Austausch, der die Vereinsarbeit beider Gruppen bereichert.

Die Hobbyfotografen haben in diesem Jahr ihren Austausch in der Stadtverwaltung Uelzen mit einer Ausstellungseröffnung begonnen. Das Thema der Ausstellung lautet „Feuer, Wasser, Erde, Luft“. Die Fotofreunde haben sich dieser bedeutenden Materie angenommen, um aus ihrer Sicht die Vier-Elemente darzustellen. Nach dieser eben genannten Eröffnung mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Ute Chlechowitz und dem Deutsch- Französischen Komitee, haben sich die Fotofreunde gemeinsam auf den Weg nach Lüneburg gemacht.


Eröffnung im Rathaus

Eröffnung im Rathaus
Die Hansestadt Lüneburg ist eine große selbständige Stadt mit etwa 73.000 Einwohnern. Die Lüneburger Altstadt liegt zudem über einem Salzstock, der den Reichtum der Stadt begründete und dessen Kappe aus Gips, der Kalkberg, zugleich einen hervorragenden Bauplatz für die Fluchtburg darstellte, welche Lüneburg ihren Namen gab.
Eine Besonderheit stellt das historische Viertel zwischen der Lüneburger Saline (heute Deutsches Salzmuseum) und dem Kalkberg dar. Die Häuser jenes Bereiches stehen über dem Salzstock, der durch die Saline abgebaut wurde. Durch den vermehrten Salzabtrag mittels verbesserter technischer Geräte, begann sich die Oberfläche um mehrere Meter abzusenken. Es entstand das so genannte Senkungsgebiet.

Eröffnung im Rathaus

Die dortigen Häuser verloren dadurch ihre Stabilität und mussten abgerissen werden. Die Senkung und die Unrentabilität des Salzabbaus waren Gründe für die Schließung der Saline 1980. Heute werden nur noch geringe Mengen Sole für den Kurbetrieb in der Salztherme Lüneburg (SaLü) gefördert. Die Senkungen sind noch nicht komplett zum Stillstand gekommen, das Gelände wurde neu bebaut und einige historische Gebäude, die gerettet werden konnten, sind inzwischen restauriert. Die Absenkungen sind bis auf den heutigen Tag gut zu erkennen. Besucher, die vom Sande bis zum Ende der Grapengießerstraße gehen, können dort die Ausmaße der Absenkungen deutlich erahnen. Ebenso interessant waren das historische Rathaus für unsere französischen Gäste mit seiner berühmten Gerichtslaube, dem ehemaligen Ratssaal, der von einem unbekannten Meister gestaltet wurde.
Nach diesem sehr informativen Tag in Lüneburg, wurde der Abend im Kreise der Gastfamilien verbracht, um am Samstag nach einem ausgedehnten Mittagessen und einigen Diavorträgen dem Hösseringer Museumsdorf einen Besuch abzustatten. Nach dem abschließenden Kaffeetrinken hieß es für die meisten der Fotogilde Uelzen Abschiednehmen von ihren französischen Freunden.
Wenn auch der Deutsch-Französische Austausch beendet ist, die Ausstellung in der Stadtverwaltung kann noch bis zum 30.06.2011 besichtigt werden.

Austausch 2010


Austausch 2009


Auf der Suche nach Motiven in Hamburg und Gifhorn unterwegs

Am Himmelfahrtswochenende waren die französischen Fotofreunde wieder in Uelzen zu Gast. Seit 29 Jahren besteht dieser Austausch zwischen den französischen Freunden und der Fotogilde Uelzen und bildet für alle Beteiligten den Höhepunkt des Vereins.

   Rathaus in Hamburg In diesem Jahr haben die Hobbyfotografen aus Uelzen zunächst eine Tour nach Hamburg geplant. Mit dem Bus ging es direkt zum Jungfernstieg an den Schiffsanleger, um beginnend auf der Binnenalster mit der 60 m hohen Fontäne die direkt im Herzen Hamburgs liegt, mit einem Alsterschiff die Kanäle von Hamburg zu beschippern.
Unter ihr befindet sich der größte Schnellbahnknoten Europas. Der Anleger Mühlenkamp mit dem In-Lokal „Fiedler“ liegt am „Langen Zug“, ein an die Alster angrenzendes Gewässer.
   Rundfahrt auf der Alster Der Stadtpark-See ist der Mittelpunkt der 1914 fertig gestellten 180 Hektar großen, gestalteten Parkanlage. Wunderschöne, gepflegte Gärten mit Ihren weißen Villen haben das Fotografenherz erfreut. Auch Normalbürger finden an den Kanälen in Hamburg ihren Platz. Im Bereich des Goldbekkanals beherrschen Kleingartenlauben – anstelle weißer Villen – das Ufer. Mit der Vielzahl der Enten und Schwäne auf dem Kanal ein Idyll der Ruhe und Besonnenheit im Stadtzentrum. Der Rondeelteich im Norden der Außenalster gehört mit zu den bevorzugten Wohngegenden der Stadt.

Zurück am Anleger und von einem bekömmlichen Fischessen gestärkt, ging es weiter zur Flughafen-Modellschau. Die weltweit einmalige Show des Flughafenmodells (Maßstab 1:500) bietet einen umfassenden Einblick in den Abfertigungs- und Flugbetrieb, das Flughafengelände und die Lufthansa-Basis. Über 5.000 winzige Leuchtdioden illuminieren die maßstabsgerechten Flughafengebäude und Rollwege sowie die Straßen und Häuser der Nachbarschaft. Flugzeugmodelle starten und setzen auf beiden Landebahnen wieder sicher auf. Anschauliche Informationen zur Geschichte, zum Fluggeschehen und zum Standort lieferten ein Diavortrag sowie Videos und DVD-Vorführungen über die Aktivitäten am Flughafen. Im Anschluss an die Vorführung des Flughafenmodells und bevor es zurück nach Uelzen ging, haben die Fotofreunde an einer Vorfeld-Rundfahrten teilgenommen. Hier konnten sie die Flugzeuge aus nächster Nähe bestaunen und den emsigen Betrieb bei Abfertigung eines Flugzeuges beobachten.

   Griechische Mühle in Gifhorn Am Samstagnachmittag stand die Besichtigung des Mühlenmuseums in Gifhorn auf dem Programm. Bei strahlendem Fotografenhimmel füllten sich auch hier die Fotochipkarten rasch. Auf der Fläche eines ehemaligen Überschwemmungsgebietes am Rande der Stadt Gifhorn steht auf dem rund 16 Hektar großen Gelände der Internationale Wind- und Wassermühlenpark. Kernstück des Museums ist das Ausstellungsgebäude mit ca. 40 Modellen.
Die Krönung dieses Treffens bildete immer ein abschließendes Abendessen am Samstag, verbunden mit einer Fotoausstellung und Vorführungen von Bildpräsentationen. Traditionell geben die Gäste immer das Fotothema für das nächste Treffen vor. Auf das nächste Treffen 2010 in Frankreich freuen sich schon alle Fotofreunde sehr. Das Fotothema für die Fahrt nach Frankreich lautet „Farben der Natur“, wobei nicht die einzelne Blüte gemeint ist.    Abschlussabend

Austausch 2008

Die Hobbyfotografen unserer Fotogilde haben sich auch dieses Jahr mit einer großen Gruppe auf den weiten Weg in die Normandie gemacht.
Seine in Rouen
Am ersten Tag ging es morgens mit den Gastgebern, schon um 6:45Uhr, nach Le Havre auf. Dort wurden sie bereits von einem Schnellboot erwartet. Weiter ging es nach Ville de Fécamp, zur Hafenrundfahrt. Fécamp ist eine Stadt im französischen Département Seine-Maritime in der Region Haute-Normandie . Sie liegt auf Meereshöhe direkt am Ärmelkanal zwischen Dieppe und Le Havre. Die Stadt unterhält insgesamt drei Häfen: einen Handelshafen, einen Fischereihafen und einen Yachthafen. Die Steilküste der Gegend ist auch als Alabasterküste bekannt. Das bekannteste Produkt aus Fécamp ist der hier destillierte Benediktiner-Likör.
Park
Es folgte eine Spazierfahrt zum Leuchtturm von la Hève, um einen von hieraus fantastischen Blick auf den Kanal zu werfen u. natürlich auch zu fotografieren.Nach dem Mittag stand das „Reeder-Hauses“
(ein vornehmes Bürgerhaus vom Endedes 18. Jahrhunderts) auf den Plan u. es folgte ein Spaziergang im Stadtteil „Perret“.Das vom Architekten Auguste Perret wiederaufgebaute Stadtzentrum von Le Havre ist das erste städtische Ensemble in Europa aus der Mitte des 20.Jahrhunderts, das in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde.Eine unbedingte Pflicht, ist auch der Besuch der Kirche Saint Joseph. Die Kirche wurde nach einem nicht verwirklichten Projekt von Perret für eine Basilika in Paris erbaut. Die perfekte Beherrschung des Betons verbindetsich auf harmonische Weise mit den 13000 farbigen Glasfeldern. Die Kirche, ein die Stadt überragendes geistliches Wahrzeichen, das den Opfern der Bombenangriffe gewidmet ist. Ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts. Auch am darauf folgenden Tag konnte die Fotolinse nicht zum Stillstandkommen.

Die neue Hubbrücke von Rouen, an der Seine, stellt ein imposantes Bauwerk dar. Das Hebeprinzip der Gustave-Flaubert-Brücke ist überaus elegant, was sich die Konstrukteure aus dem Pariser Büro haben
einfallen lassen.
Hubbrücke Gustave-Flaubert

Unsere französischen Gastgeber führten uns zum Abschluss in ein Feuerwehr Museum von Montville.

Am Abend konnte eine Fotoausstellung u. Bildpräsentationen bestaunt werden. In gemütlicher Runde folgte dann zum Abschluss ein Abendessen.

Für die Fotofreunde waren es wieder unvergessliche Tage in Frankreich. Kunst und Kultur wurden ergiebig geboten, sodass die Fotochipkarten reichlich gefüllt wurden. Die zuhause gebliebenen Hobbyfotografen freuen sich auf das Bestaunen der dort gemachten Aufnahmen u. wie alle anderen Fotofreunde, auf das Wiedersehen mit den französischen Freunden in Uelzen.

Austausch 2007

Zum traditionellen Austausch der Fotofreunde waren in diesem Jahr Gäste aus Frankreich wieder in Uelzen zu Gast. Museum
Goslar Die Fotogilde Uelzen besuchte mit ihnen die Stadt Goslar und das Bergwerk Rammelsberg.
Am folgenden Nachmittag traf man sich im Arboretium in Melzingen. Mit einer gelungenen Abendveranstaltung endete das Treffen. Arboretium
Bilder: