ältere Presseberichte

Streifzug durchs Handwerk - Artikel der allgemeinen Zeitung vom 29. Juni 2013

Heute letzte Chance zum Ansehen: Fotogilde stellt in der Uelzener Stadtbücherei aus
  koh  Uelzen. Das Thema Handwerk steht im Mittelpunkt der Kunst-Ausstellung in der Stadtbücherei Uelzen, die nur noch heute zu sehen ist. Auf gut 40 Bilder haben die Mitglieder der Fotogilde die verschiedenen Facetten des Themas beleuchtet - und jedes Bild ist eine ganz eigene Interpretation.
   „Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit unseren französischen Fotofreunden“, erzählt Karl Rainer Görke, von dem eine ganze Reihe Bilder stammen. Bereits seit 30 Jahren gibt es diese Partnerschaft, und ebenso lange schon besucht man sich gegenseitig.
  Nun also Fotos in der Stadtbücherei - und jedes Bild zeigt die besondere Herangehensweise dessen, der hinter der Kamera im Verborgenen bleibt. Gezeigt werden Menschen bei der Arbeit, detailliert geschildert oder schwungvoll aufgezeichnet. Dynamisch und aufeinander abgestimmt wirkt beispielsweise das Abbild von zwei Zimmerleuten, die im Museumsdorf Hösseringen gemeinsam einen Stamm bearbeiten, ruhig und in großer Perfektion dagegen die Arbeitshaltung einer Keramikmalerin. Ihr Foto strahlt eine fast greifbare Ruhe und Konzentration aus. Es gibt Stilleben wie den Tisch des Geigenbauers, und Details, die in die Tiefe gehen. Manche Bilder strahlen Ästhetik und Präsenz aus,
andere wiederum spiegeln den Schwung und die Energie des Arbeitenden wider - eine gelungene, vielseitige Schau.
   Das sich die Mitglieder mit einer besonderen Aufgabenstellung beschäftigen, ist längst Tradition in der Fotogilde. Ideen für ein Thema werden auf der Jahreshauptversammlung vorgeschlagen und gemeinschaftlich abgestimmt, neben dem Jahresthema gibt es auch noch eines für jedes Halbjahr, derzeit „Blick in den Garten".
  Auf das Thema Handwerk sei man durch die Aktionen im Museumsdorf gekommen, „das hat uns inspiriert", so Karl Rainer Görke. Eine Reihe von Bildern zeigt deshalb Motive aus dem Freilichtmuseum. „Ein Anliegen dieser Ausstellung ist es auch, alte Handwerkstechniken wieder ins Gedächtnis zu rufen", so Görke. Aber es gibt auch Handwerke, die nach einer Phase der Vergessenheit plötzlich wieder angesagt sind. Der Lehmbau gehört dazu.
   „Hinter einer solchen Ausstellung steckt etwa ein Jahr Arbeit", erläutert Karl Rainer Görke. Denn „geknipst" wird bei der Fotogilde nicht. Bei jedem Foto werde auf das Zusammenspiel von Bildaufbau und Farbgestaltung geachtet, der goldene Schnitt ist ebenso wichtig wie die Komposition von Details. „Es ist wichtig, ein Foto gut aufzubauen", so sagt der Fotograf.

Die Kunst des Augenblicks - Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 22. März 2013

Fotogilde Uelzen stellt schönste Bilder aus / Monatliche Treffen am Königsberg
  ib  Uelzen. Die Mitglieder der Uelzener Fotogilde präsentieren zurzeit ihre schönsten Fotos in der „Neuen Apotheke". Gewohnte Dinge und Orte erscheinen in künstlicher Beleuchtung im wahrsten Sinne des Wortes unter einem ganz anderen Licht. Vor allem dann, wenn der Fotoapparat die Motive auch noch anders wahrnimmt als unser Auge beziehungsweise Gehirn. Das hat Fotografen schon immer gereizt.
   „Durch die Digitaltechnik sind ganz andere Möglichkeiten eröffnet worden", sagt Marion Schöneberg von der Fotogilde Uelzen. „Zum einen können der Bildwandler und die in der Kamera stattfindende Weiterverarbeitung der Informationen die hohen Kontraste besser bewältigen, als das früher der Film konnte. Zum anderen geben aber spezielle Programme noch weiterführend die Möglichkeit, besonders hohe Kontraste im Bild in den Griff zu bekommen."
   „Jedoch merkt jeder irgendwann - Technik hin oder her - , dass er neben einer in der Hand liegenden Ausrüstung und guten Coputerprogrammen letzten Endes auch einer ständig ausgeübten Fotopraxis und der Zugabe von Kreativität bedarf, um zu guten Bildern zu kommen", so Schöneberg. „Der Fotograf zählt, daran hat sich trotz modernster Technik nichts geändert.
Der Uelzener Fotoclub bemühte sich Bewährtes und Tradition hochzuhalten, daneben aber den Puls der Zeit zu fühlen und neue Wege zu beschreiten. Schöneberg: „Zur Intensivierung der Arbeit in der Fotogilde bieten wir unseren Mitgliedern unter anderem sogenannten Technikabende an, in denen kleine Gruppen sich speziellen Themen zuwenden, um sich gemeinsam neues Wissen anzueignen." Auch Unternehmungen wie Fahrradtouren, Winterwanderungen oder Wochenendausflüge stehen auf dem Programm.
So geht im Herbst an die Nordsee - die dort erzeugten Fotos werden die Uelzener sicherlich auch in einer Ausstellung betrachten können.
  Der alljährliche Franzosenaustausch findet ebenfalls statt. „Anlässlich des Besuchs unserer französischen Freunde präsentieren wir im Mai zum Thema Handwerker in der Stadtbücherei unsere Fotos", kündigt Marion Schöneberg an.
  Das monatliche Treffen der Fotogilde ist an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Restaurant Am Königsberg.

Gelebte Freundschaft - Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 05. Februar 2013


Artikel vom 5. Febr. 2013 in der AZ














Wer hier gedeihen will, muss unverdrossen sein.

Ausstellungsplakat

Manche kommen gern eigens für die Ausstellung in die Biblitohek.
Foto: M. Fischer

Vergänglichkeit und Dauer

„Blumen und Steine“ - Endspurt für AZ-Ausstellung in Uelzens Stadtbücherei

(Allgemeine Zeitung, 28. November 2012, Seite 21)
von Martina Fischer


  Uelzen. Unter dem Titel „Blumen und Steine“ thematisiert die Fotogilde Uelzen noch bis übermorgen den Kontrast zwischen dem Kurzlebigen und dem Beständigen, dem Schroffen und dem Liebreizenden, der Kargheit und dem Trotzdem-Gedeihen. Die AZ-Ausstellungen in der Stadtbücherei werden in einem Bereich präsentiert, wo für Groß und Klein phantasievolle und die Phantasie anregende Veranstaltungen rund um Lesen und Bücher durchgeführt werden, und so finden sich „automatisch“ viele Betrachter. Viele kommen aber auch regelmäßig eigens wegen der Ausstellungen, so Friedhilde Weddrin, Leiterin der Stadtbücherei.


Diese Bäume und Ruinen haben Jahrhunderte gemeinsam verbracht.

  Die „Blumen und Steine“ laden zum Philosophieren ein: Leuchtend rote Mohnblumen, die nur wenige Tage blühen, an einer Mauer aus Feldsteinen, die womöglich in der letzten Eiszeit von einem Gletscher hergebracht wurden – eine Begegnung zwischen Vergänglichkeit und Dauer. Da haben die Ruinen und die alten, großen Bäume schon mehr gemeinsam erlebt – während die einen langsam verfielen, sind die anderen gewachsen. Schlichte Schönheit trifft auf Schroffheit bei den Aufnahmen von zarten blühenden Blumen vor großen Felsbrocken. Obwohl, bei genauerer Betrachtung ist auch das Schroffe schön. Was sie einander wohl zu erzählen hätten, wenn sie könnten? Das wäre doch sicher Stoff für ein Buch.


Das Unscheinbare nicht übersehen: Fotografenblick.

  Eine Geschichte von genügsamer Zähigkeit hätten dann die Pflanzen beizusteuern, die sich auf Felsen und in Mauerritzen trotzig einen Platz erkämpfen. Solche ausdrucksvollen Fotos gelingen nicht „einfach so“. Dahinter stehen viel Übung, kontinuierliches Experimentieren mit der Technik und der richtige Blick, das geübte Auge, eigene Kreativität. Die Mitglieder der seit 1979 bestehenden Fotogilde suchen den ständigen Austausch miteinander und mit anderen Hobbyfotografinnen, loten das technisch Machbare aus und setzen sich der konstruktiven Kritik durch die anderen aus, um sich weiterzuentwickeln.Die Aufnahmen der versierten Fotogilde inspirieren nicht nur zum Philosophieren und Geschichtenerzählen, sie inspirieren auch dazu, selbst mal wieder den Fotoapparat zur Hand zu nehmen und auf der Suche nach Motiven umherzuschweifen. Wer sich ernsthafter mit Fotografie auseinandersetzen möchte, findet die Fotogilde (mit Informationen zu ihren Treffen und Veranstaltungen sowie Kontaktmöglichkeit) im Internet unter www.fotogildeuelzen.de.




Gegensätze in Wechselwirkung

Letzte Saison-Ausstellung im Arboretum mit Arbeiten der Fotogilde

(Allgemeine Zeitung, 6. August 2012, Seite 6)
von Barbara Kaiser


  Melzingen. Das älteste Foto der Welt ist derzeit und noch bis September in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Mussen ausgestellt und zeigt den „Blick aus dem Fenster in Le Gras“ von Joseph Niéphore Nièpce aus dem Jahr 1826. Was heißt zeigt: Es ist eher ein grobkörniges, graues Etwas, das nur mit sehr viel Fantasie als Blick aus irgendeinem Fenster bezeichnet werden kann. Und dennoch war es wohl vor fast 200 Jahren eine Revolution. Die Belichtungszeit betrug damals acht Stunden.

   Derartig lange Zeit beanspruchen die Arbeiten der Mitglieder der Fotogilde Uelzen wohl nicht. In der dritten und letzten Ausstellung der Saison im Arboretum Melzingen sind ihre Modelle - mit ähnlicher Geduld vor der Linse wie Fensterblicke, denn es sind „Steine und Pflanzen“ - ausgestellt.

   Am Freitag war Vernissage, und es war die erste ohne Christa von Winning. Denn meist, wenn auch in der letzten Zeit seltener, kam die Gartenstifterin dazu. Und wenn nicht, wusste man die immer freundliche Dame im Haus gleich hintern Garten-Café. Jörg Tilly vom Vorstand der Stiftung gedachte ihrer kurz in seinen Begrüßungsworten und wies im Sinne der Verstorbenen ausgerichteten Open-Air-Trauerfeier am darauffolgenden Samstag hin. Auch Karl Rainer Görke, der erste Vorsitzende der Fotogilde, unterstrich die Bedeutung von Christa von Winning als Begründerin des nun öffentlich zugänglichen Gartens , ehe er zur Ausstellung sprach.
   Die Fotogilde gibt es seit 1979. Rund 30 Mitglieder „fesselt die Leidenschaft zur Fotografie“. Alle haben eine lange Fotopraxis, müssen „nicht mehr mit
stinkenden Chemikalien panschen“,


„Eingebettet“ lautet der Titel des Fotos von Marion Schöneberg. Die Ausstellung der Fotogilde Uelzen ist noch bis Ende des Sommer im Arboretum in Melzingen zu sehen.

sondern experimentieren inzwischen mit Bildbearbeitungssoftware. Die 20 Bilder der Ausstellung wählten die Gilde-Mitglieder intern und anonymisiert aus 115 eingereichten Fotos aus. Für ihn seinen Pflanzen und Steine Gegensätze, die dennoch eine wechselseitige Bezogenheit besitzen, sagte Görke in seiner Rede: „So etwas wie Yin und Yang“. Das eine kann ohne das andere nicht.

   Ganz unterschiedlich in Beziehung gesetzt wurden die beiden Protagonisten durch die Fotografen. Da ragt Ekkehard Hennes, der die Vernissage auch musikalisch auf der Flöte begleitete, „ein neugieriges Krokus“, voll getroffen von Sonnenlicht, aus einer Felswand. Der urwüchsige „Olivenbaum“ von Wilhelm Langrebe steht praktisch auf Steinen, er ist genügsam. Der „uralte Efeu“ von Günter Trumpa dagegen windet sich an einer Mauer nach oben, alles andere neben sich erwürgend.

  Was ist schon ein Foto? Ein bisschen Licht, ein festgehalten Moment. Was man aus diesem Licht machen kann, weiß man etwas darüber, und wie man Augenblicke verewigt - darüber erzählt die Exposition im Arboretum bis Ende des Sommers.



Die Fotogilde stellt aus

(Generalanzeiger, 29. Juli 2012 S. 8)
  Melzingen (jti/nde). Über Stock und Stein gingen die Fotografen der Fotogilde Uelzen für diese Ausstellung, um Steine zu finden und ins Bild zu setzen.

   Nun hängen ihre mitgebrachten Fotografien an den Wänden des Cafés im Arboretum und verweisen auf die besondere Verbindung von Stein- und Pflanzenwelt. Steine sind die Hauptdarsteller in dieser Ausstellung, aber ihre ständigen Begleiter sind die Pflanzen.

   „Steine & Pflanzen“, so der Titel der Ausstellung, wird am Freitag, 3. August, um 18 Uhr in der Galerie des Gartencafés im Arboretum Melzingen eröffnet und bis zum 14. Oktober zu sehen sein. Karl Rainer Görke, der 1. Vorsitzende der Fotogilde wird einige Worte zu den Arbeiten der Fotografen sagen und Ekkehard Hennes wird in der Sprache der Flöte in die Ausstellung einführen.

   Die Fotogilde, die schon häufig in Uelzen ihre Fotografien gezeigt hat, wählte die Bilder für diese Präsentation sorgfältig aus. Sie passen glänzend zum Konzept der Ausstellungen des Arboretums, Motive zu suchen, die die Themen des Gartens aufnehmen. Die Besucher können sich selbst davon überzeugen, vielleicht nach einem Spaziergang durch den Garten, den Christa von Winning vor 60 Jahren anlegte und im Jahre 2000 an eine Stiftung übergab, die ihren Namen trägt.


Foto-Impressionen aus dem Wendland

Ausstellung der Fotogilde Uelzen in der „Neuen Apotheke“

(Allgemeine Zeitung, 3. April 2012, Seite 23)


Stimmungsvolle Aufnahmen, die im Wendland entstanden sind, zeigt die Fotogilde in der „Neuen Apotheke“. Foto: C. Methner

  Uelzen. Seit vielen Jahren ist es bei der Fotogilde Uelzen Tradition einen Herbstausflug zu unternehmen. Im letzten Jahr ging die Reise in das nahe liegende Wendland. Während dieser kleinen Fotoexkursion wurden nicht nur die Kontakte gepflegt, sondern auch viele Fotos gemacht.

  Bei strahlend schönem Herbstwetter zeigte sich das Wendland von seiner schönsten Seite. Bei diesen optimalen Lichtbedingungen sind wunderschöne Fotos entstanden, die in den nächsten Wochen in den Schaufenstern der Apotheke in der Lüneburger Straße zu sehen sind.

  In diesem Jahr fahren die Fotofreunde aus Uelzen nach Frankreich. Die französischen Freunde haben den Uelzenern bei ihrem Besuch im letzten Jahr das nicht ganz einfache Thema „Steine“ als Vorgabe erteilt. Die besten Fotos zu diesem Thema werden zu einer Bildpräsentation verarbeitet und nach Frankreich zum Betrachten mitgenommen.

Ausstellung der Fotogilde

Bilder vom Wendland in der Neuen Apotheke

von Meike Schaffranek (Uelzener Anzeiger, 28. März 2012, Seite 9)

  Uelzen. Seit vielen Jahren ist es in der Fotogilde Tradition einen Herbstausflug zu unternehmen. Im letzten Jahr ging der Herbstausflug der Fotogilde in das nahe liegende Wendland. Während dieser kleinen Fotoexkursion wurden nicht nur Kontakte gepflegt, sondern auch viele Fotos gemacht.

  Bei strahlend schönem Herbstwetter hat sich das Wendland von seiner schönsten Seite gezeigt. Bei diesen optimalen Lichtbedingungen sind schöne Fotos unter anderem in Satemin entstanden.

  Satemin liegt etwa vier Kilometer westlich von Lüchow und ist mit ursprünglich zwölf Höfen der größte wendländische Rundling geblieben. Dort stehen auf dem besonders großen Dorfplatz die im Halbrund liegenden Vierständerhäuser, die durch „sanften“, ohne direkt auf Tourismus ausgerichteten Denkmalschutz instand gehalten worden sind.


Bussau Dorfplatz

  Von großer Bedeutung war Satemin spätestens seit 1660 aufgrund seines Marktes, der als Volksfest, als Vieh- und als Heiratsmarkt überregionale Bedeutung besessen haben muss. Dies endete jedoch mit dem verheerenden Brand am 15. August 1850.

  Bis auf die KIrche und das Spritzenhaus war alles niedergebrannt; dies ist unter anderem der Grund für die sehr einheitliche Bauweise der Häuser Satemins. Die schönsten Fotos zu diesem Thema gibt es in den Schaufenstern der Neuen Apotheke in der Lüneburger Straße zu bestaunen.

  Zur Zeit bereiten sich die Fotogilde auf den Franzosenaustausch im Mai vor. In diesem Jahr fahren die Fotofreunde aus Uelzen nach Frankreich. Die französischen Freunde haben der Uelzener Fotogilde bei ihrem Besuch im letzten Jahr das nicht ganz einfache Thema „Steine“ als Vorgabe erteilt. Weiterhin sind die Hobbyfotografen auf der Suche nach Motiven zum Thema „Steine im floralen Umfeld“. Diese Fotos werden von August bis Oktober im Arboretum in Melzingen ausgestellt.

  Wer Interesse hat, ist zu den monatlichen Treffen, jeden 1. Donnerstag im Monat um 20 Uhr im Restarant am Königsberg eingeladen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.fotogildeuelzen.de

Bilder: